KW 26: Chemieunfall in Adlershof, Vor dem Ehemann geflüchtet, Brandschutz an Schulen ungenügend

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Liebe Leser, am Freitag kam es zu einem Chemieunfall in Adlershof, bei dem mehrere Menschen verletzt wurden. Es war Fluorgas ausgeströmt, es kam zum Brand. Nun wird untersucht, ob es sich um Brandstiftung handeln könnte. Außerdem: Sie war vor knapp zwei Wochen aus dem Fenster gestürzt, als sie vor ihrem gewalttätigen Mann flüchtete. Nun sprach die Frau mit der B.Z. Viel Spaß beim Lesen!

\ TREPTOW-KÖPENICK AKTUELL /

Chemieunfall in Adlershof. Am Freitag kam es zu einem Chemieunfall in einem Institut der Humboldt Universität in Adlershof. Dieser löste ein Großeinsatz der Feuerwehr aus. Durch einen Gasbehälter sei Fluorgas ausgeströmt und es kam zu einer Flammenentwicklung. Die Mitarbeiter des Instituts konnten alle selbstständig das Gebäude verlassen. Mittlerweile ist der Rettungseinsatz beendet. Laut der Feuerwehr sind fünf Personen leicht verletzt und klagen über Kopfschmerzen. tagesspiegel.de

Vor dem Ehemann geflüchtet. Eine Frau seilte sich vor einigen Wochen aus ihrer Wohnung in Köpenick ab, strüzte dabei und musste ins Krankenhaus. Hintergrund: Sie war von ihrem Mann geschlagen und eingesperrt worden. Reportern der B.Z. erzählte sie nun ihre Geschichte. Sie hat Rippenbrüche, Prellungen, Hämatome am ganzen Körper. „Ich war dieses Jahr schon viermal mit solchen Verletzungen im Krankenhaus“, sagt Petra A. „Aber ich habe meinen Mann immer in Schutz genommen und den Ärzten irgendwelche Lügengeschichten erzählt.“ bz-berlin.de

Bildergalerie: Fabrikruinen an de Müggelspree. Fotografien des ehemaligen IKA Kabelwerk Köpenick. tagesspiegel.de
Modulare Ergänzungsbauten für Grundschulen in Treptow-Köpenick geplant.  So soll es ermöglicht werden, auf vorhandenen Schulgrundstücken zusätzliche Unterrichtsräume zu schaffen.
Brandschutz an Schulen ungenügend. Das Problem trifft mehrere Bezirke. Zunächst wurden zu Anfang des Jahres umfangreiche Mängel in Pankow bekannt, nun gibt es nun auch aus Charlottenburg-Wilmersdorf alarmierende Zahlen. In Mitte, Treptow-Köpenick und Friedrichshain-Kreuzberg bestehen ebenfalls große Defizite. tagesspiegel.de
Baumfällungen. Es scheint keine Woche zu vergehen, sicherlich kein Monat, ohne dass Bäume im Bezirk fallen. berlin.deberlin.de

Prügel vom Busfahrer? Der Fotograf Ronny Pohl beschuldigt einen Busfahrer des Schienenersatzverkehres zwischen Baumschulenweg und Adlershof, ihn aus dem Bus geprügelt zu haben, nachdem Pohl ihn um Hilfe gebeten hatte. Das vermutliche Opfer war zunächst mit zwei Passagieren in streit geraften , die ihm damit gedroht hatten, nach der Fahret „umzubringen“. Der Fotograf quetschte sich zum Busfahrer durch, um Hilfe zu holen. Laut Pohl hielt der Busfahrer daraufhin den Bus an und forderte Pohl auf, auszusteigen. „Der Busfahrer und der Vater zogen mich daraufhin mit Gewalt aus dem Bus“, sagt Pohl. „Der Fahrer schlug mich. Ich hatte mehrere Wunden im Gesicht und eine gebrochene Rippe.“ Der Busfahrer bestreitet die Vorwürfe. bz-berlin.de

Bus erfasst Radfahrer. Bei einem Verkehrsunfall am Sonntag wurde ein Fahrradfahrer schwer verletzt. Der 62-jährige Fahrer des Busses der Linie 161 war gegen 10 Uhr auf der Fürstenwalder Allee aus Richtung Schöneiche kommend unterwegs und bog an der Einmündung Schönblicker Straße nach links ab. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem von rechts kommenden 43-jährigen Mountainbike-Fahrer. Ein Notarzt übernahm die Erstversorgung, ein Rettungswagen brachte den Verletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. berlin.de/polizei

Verhinderte Transporterdiebe festgenommen. Samstagnacht bemerkten Zeugen gegen 1.45 Uhr, wie sich zwei Unbekannte Zugang zu ihrem Mercedes Sprinter verschafften, der in der Markscheiderstraße abgestellt war. Sie machten sich bemerkbar und alarmierten die Polizei. Die herbeigerufenen Beamten nahmen noch in der Nähe zwei Tatverdächtige im Alter von 33 und 38 Jahren fest. An dem Fahrzeug stellten sie anschließend eine eingeschlagene Seitenscheibe, sowie Manipulationen an der Elektrik fest. berlin.de/polizei

Bahnhof Schöneweide: Unschöne Dauerbaustelle. Als „Bahnhofsdesaster“ stünde die Anlage einigermaßen gleichberechtigt neben dem BER, mit welchem der Südosten doch eigentlich schon genug „geschlagen“ wäre, konstatiert der Tagesspiegel. Seit vier Jahren wird der Bahnhof umgebaut, vier weitere Jahre stehen noch bevor. So lange laufen 43 000 Nutzer von S- und Regionalbahn jeden Tag über ein notdürftig instand gehaltenes Provisorium, das zugleich ein wichtiger Knotenpunkt im öffentlichen Nahverkehr der Stadt ist. tagesspiegel.de

\ SPORT /

1. FC Union will Stadion auf 37.000 Plätze ausbauen. Zum dritten Mal seit 2008 wird das Stadion an der Alten Försterei jetzt umgebaut. Die Ziele sind ambitioniert. Bis 2020 soll das Fassungsvermögen von derzeit 22.012 auf 36.978 Besucher steigen. Anlass für die Erweiterung ist die Forderung der Deutschen Fußball-Liga (DFL), dass Bundesligastadien von der nächsten Saison an 8000 Sitzplätze vorweisen müssen. Union hat derzeit nur 3617 und strebt bekanntlich in den kommenden Jahren den Aufstieg in die erste Liga an. Zeitgleich stieg die Nachfrage nach Eintrittskarten wie noch nie in der 51-jährigen Vereinsgeschichte. tagesspiegel.de

\ STADTLEBEN /

Kunst-Installation „Inspectio Circensis“ im Rosengarten eröffnet. Das Künsterlduo Irene Pätzug und Valentin Hertweck gestaltete ein umgestülptes Zirkuszelt, das sein Inneres nach außen kehrt und sich so dem Park und den Besucherinnen und Besuchern öffnet. Der Blick verläuft nach außen statt nach innen und stellt die Menschen als Zirkus-Darsteller in eine neue Beziehung untereinander. Es lädt ein zum Betrachten, zum Nachdenken und zum Verweilen. berlin.de

Die Gemeinschaftsunterkunft Salvador-Allende-Str. 89-91 wird leergezogen. Aufgrund dringlicher und umfangreich geplanter Sanierungsarbeiten, muss das für die Unterbringung von Geflüchteten zuständige Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF), die Gemeinschaftsunterkunft in der Salvador-Allende-Str. 89-91 nun kurzfristig leerziehen. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten soll das Gebäude wieder als Unterkunft für geflüchtete Menschen genutzt werden. berlin.de

Stand by your Art 2017 im Treptower Park. Der Treptower Park ist nicht nur ein Ort der Erholung und Freizeitgestaltung, sondern auch ein Ort der Kunst: Im Laufe der zurückliegenden fünfzig Jahren wurden den großzügigen Anlagen auch Kunstwerke eingefügt, vor allem Skulpturen. Diese stillen Betrachter des vielfältigen Parklebens stellt die Fachkommission für Kunst im öffentlichen Raum des Bezirkes Treptow-Köpenick von Berlin in den Mittelpunkt ihres diesjährigen Programms „Stand by your Art“. Sonntag, 2. Juli, 15 bis 18 Uhr. berlin.de

Jazz In Town Inside: Axel Zwingenberger. Jazz am Piano. Samstag, 1. Juli, 20 Uhr im Ratskeller. ratskeller-koepenick.de
Konzert: Liquid Soul. Exotische Musik mit ungewöhnlichen Instrumenten. Samstag, 1. Juli, 20 Uhr im Schlossplatztheater. schlosplatztheater.de
Indi-Pop: Arcade Fire. Musik, die überdauern wird, live. Sonntag, 2. Juli auf der Kindl-Bühne. wuhlheide.de

Wir wünschen Ihnen eine hervorragende Woche! Wenn es was zu kommentieren gibt, bitte auf treptow-koepenick-journal.de erledigen.

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